Text und Tipps: Elisabeth Kwauka, Coaching-Praxis
Es ist Dezember: Weihnachtsfeiern, Kekse backen DIY-Adventskalender und du sitzt um 23:00 Uhr noch immer am Küchentisch. Wenn sich Weihnachten für dich nach Stress anstatt nach Ruhe anfühlt, bist du nicht allein.
In diesem Artikel erfährst du, wie echte Self-Care nicht zu einer weiteren To-Do-Liste, sondern ein innerer Kompass wird. Eine Richtschnur die Schuldgefühle kleiner, Grenzen stärker und die Feiertage stimmiger macht. Ganz nach deinen Werten.
Was bedeutet echte Selbstfürsorge?
Echte Selbstfürsorge ist keine schnelle Lösung wie Schokolade oder eine Massage. Es ist ein fortlaufender, innerer Prozess:
- Grenzen setzen
- Selbstmitgefühl üben
- Dein Leben mit deinen persönlichen Werten in Einklang bringen
Diese fühlt sich nicht immer sofort gut an. Sie verlangt schwierige Entscheidungen und Arbeit an dir selbst, dafür schützt sie langfristig vorm Burnout.In Kombination mit kleinen Ritualen, wie Atemübungen mit dem Strength Oil Roll-On oder Pillow Spray, können sie zu etwas werden, auf das du dich in schwierigen Momenten verlassen kannst.
Wie Produkte zu Ankern deiner Self-Care werden
Wenn du dein Wohlfühlöl in die Hände nimmst, lass es zu deinem Signal werden:
„Jetzt setze ich eine Grenze. Jetzt bin ich bei mir.“
Deine Produkte sind Werkzeuge die dir helfen, bewusst innezuhalten, Grenzen zu setzen und deine innere Haltung zu stärken.
Die 3 Prinzipiender echten Selbstfürsorge
1. Grenzen setzen und Schuldgefühle loslassen
Echte Self-Care ist ein Entscheidungsprozess. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist „Nein sagen“ die Königsdisziplin.
Es ist völlig normal, dass in solchen Momenten Schuldgefühle aufkommen. Das Ziel ist nicht, diese zu unterdrücken, sondern ihren Einfluss zu verringern. Diese Strategien können dich unterstützen:
Strategie Nr. 1: Die Kraft der Inneren Abstands
Wenn das Schuldgefühl dich überrollt, versuche nicht, es zu verdrängen. Beobachte es und sage dir: „Aha, mein Verstand erzählt mir gerade wieder, dass ich eine schlechte Mama bin, weil ich nicht selbst Kekse backe."
Dieser kleine Phrase „Mein Verstand erzählt mir gerade …“ schafft Distanz.
Du bist nicht das Gefühl. Du bist die Beobachterin. Das nimmt dem Gefühl die Macht.
Strategie Nr. 2: Die Macht der Pause
Wenn dich jemand um etwas bittet,nimm dir einen Moment zum Durchatmen bevor du antwortest und sei dir deine drei Optionen bewusst:
- Ja sagen
- Nein sagen
- Verhandeln
Verhandlung ist oft der goldene Mittelweg:
- „Ich backe dieses Jahr nicht selbst, aber ich bringe welche von der Bäckerei mit.“
- „Ich kann nur zwei Stunden bleiben, dafür bin ich ganz präsent und nicht gestresst.“
Tipp: Kombiniere die Pause mit einem Ritual, wie zum Beispiel dem Auftragen deines Strength Oil Roll-On. So entsteht ein bewusster Anker.
2. Selbstmitgefühl üben
Höre auf, dich innerlich fertigzumachen, und finde liebevolle Worte für dich selbst.
Zum Beispiel, während du das Recovery Oil verwendest:
„Ich darf erschöpft sein. Nicht alles läuft perfekt, und das ist ok. Ich gebe mein Bestes, und mein Körper unterstützt mich dabei. Dafür bin ich dankbar.“
3. Im Einklang mit deinen Werten leben
Self-Care bedeutet, bei dir selbst anzukommen und das zu tun, was sich für dich richtig anfühlt.
Beispiele für Werte und Umsetzung:
- Verbindung: Einfaches Essen mit Gesprächen statt einer perfekt inszenierten Feier
- Ruhe: Früher Feierabend, entspannte Atmosphäre statt vollem Terminkalender
- Freiheit: Minimalistisches Fest und Raum für Spontanes
- Gesundheit: Schlaf, gesunde Mahlzeiten, Bewegung und Sport
Du lebst nach deinen Werten, wenn dein Inneres und Äußeres zusammenpassen. So entsteht ein Gefühl von Stimmigkeit und Stress reduziert sich automatisch.
Dein Wegweiser für Weihnachten: Werte statt Perfektion
Echte Self-Care ist keine To-do-Liste, sondern eine Haltung. Die Lebensumstände ändern sich: eine weitere Schwangerschaft, ein Baby oder ein neuer Job.Du wirst die Prinzipien immer wieder neu anpassen müssen. Wichtig ist, dass du dir erlaubst, immer wieder neu hinzuspüren, was dir gerade guttut.
Beispiele für den Alltag:
- Statt Perfektion: Was ist wirklich wichtig? Wenn dein Wert Familie ist, zählt gemeinsame Zeit mehr als ein perfekt aufgeräumtes Zuhause.
- Statt people Pleasing: Atme durch und prüfe, was du wirklich willst. Setze deine Grenzen.
- Satt Schuldgefühlen: Sag deinem Verstand: „Danke, ich höre dich, aber ich entscheide mich trotzdem für die Pause.“
Du bist genug, genau jetzt.
Allein dadurch, dass du diese Prinzipien im herzen trägst, tust du bereits genug.
Lass dein Eincremen,Teetrinken oder das Baden zu einem bewussten Akt der Selbstbehauptung werden. Nicht als Flucht, sondern als Kraftquelle.
„Sich von den Erwartungen anderer zu befreien, sich selbst an sich zurückzugeben – darin liegt die große, einzigartige Kraft der Selbstachtung.“
— Joan Didion
Möge deine Weihnachtszeit von Selbstachtung, liebevollen Grenzen und Momenten geprägt sein, in denen dein Außen mit deinem Innen im Einklang steht!
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Über die Autorin:
Elisabeth Kwauka ist Coachin für Innere-Kind-Arbeit sowie Psychotherapeutin in Ausbildung und begleitet Eltern dabei, alte Prägungen und Muster zu erkennen, Selbstmitgefühl zu entwickeln und den Familienalltag gelassener zu gestalten.

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